Buch

Im Januar 2009 fing ich mit dem Schreiben des Buches an. Nach ca. sechshundertundvierzig Stunden war es fertig. Es basiert auf meinen Erfahrungen in der Unterstützung der post-merger integration von Westinghouse Power Corp. in die Siemens AG. Es war damals die mit Abstand größte Übernahme in der Siemens Konzerngeschichte. Die zwanzig Akteure im Buch sind echten Menschen angelehnt. Deutschen und Amerikaner, mit denen ich eng zusammenarbeitete. Über sieben Jahre lang. Angefangen im Januar 2000. Einige davon sind Freude geworden. Tiefgehende Freundschaften. Die Deutschen nennen es Vertraute.

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Cornelsen Verlag – Buchbeschreibung

E pluribus unum. Aus vielen Eines.
Eine Sparte innerhalb eines deutschen Großkonzerns übernimmt ein amerikanisches Unternehmen. In New York, Philadelphia und Washington ringen die deutsche und die amerikanische Führungsriege des transatlantischen Unternehmens um einen Integrationsfahrplan.

Der Blick hinter die Kulissen und auf die Flipcharts des Strategieworkshops macht die Schlüsselprobleme deutsch-amerikanischer Zusammenarbeit erlebbar.

Es wird offensichtlich, warum diese so selten erkannt werden und die meisten Cross-Border-Merger zum Scheitern verurteilt sind, wenn ihnen nicht frühzeitig Rechnung getragen wird.

In Form einer szenischen Kontrastierung von deutschem und amerikanischem Wirtschaftsgeist, deutscher und amerikanischer Handlungslogik, vermittelt das Buch grundlegende Einsichten in die Ursachen und Dynamiken tiefgreifender kultureller Unterschiede und sensibilisiert so für Lösungsansätze.

Buchrezensionen

Cornelsen Publishing
Zeitschrift Personalführung
Zeitschrift Organisationsentwicklung (ZOE)
German American Trade
SIETAR (S. 12)

Leserkommentare

„Tolles Buch – sehr informativ und gar nicht trocken“ 5 von 5 Sternen

Das Buch erläutert sehr anschaulich wie unterschiedlich Amerikaner und Deutsche „ticken“. Kein Wunder, dass da Missverständnisse vorprogrammiert sind. Ein „Muss“ für alle, die transatlantisch arbeiten. Mit den Kenntnissen aus dem Buch lassen sich einige Klippen umschiffen.

Informativ, lehrreich und trotzdem unterhaltsam – 5 von 5 Sternen

Alle in diesem Buch dargestellten Probleme, Vorurteile und Situationen sind aus meiner Erfahrung real und nachvollziehbar. John Magee macht uns in praxisbezogener aber trotzdem kurzweiliger Form klar, dass wir uns nicht wirklich verstehen oder es zumindest enormes Verbesserungspotential in dieser Kommunikation gibt. Gleichzeitig stellt er anschaulich dar, wie wir dieses Potential gemeinsam heben können.

Ich konnte alle persönlichen Erfahrungen in diesem Buch wiederfinden, und noch einige mehr. Teilweise wurden eigene Interpretationen bestätigt, aber in den meisten Fällen die fehlenden Erklärungen verständlich und nachvollziehbar geliefert. Alle mir bekannten Veröffentlichungen und Kurse zu diesem Thema arbeiten mit sehr überzogenen Beispielen, versuchen über Schwarz-Weiss-Darstellungen die Unterschiede zu erklären. Das führt meiner Meinung nach häufig zu den übertriebenen und stark verallgemeinernden Meinungen mit denen man konfrontiert wird. In diesem Buch werden Hintegründe geliefert und die Unterschiede feiner gezeichtnet. Ich wünschte dieses Buch hätte mir während meines Aufenthalts in der USA zur Verfügung gestanden. Einige Probleme hätten dadurch sicherlich vermieden werden können.

Für alle Mitarbeiter deutscher Firmen, die mit Nord-Amerikanischen Kollegen oder Geschäftspartnern arbeiten ist dieses Buch absolut empfehlenswert. Sehr wahrscheinlich sieht man die andere Seite sofort in einem etwas anderen Licht. Der beiden Seiten sehr deutlich vorgehaltene Spiegel hilft aber auch, das eigene Verhalten und die daraus resultierenden Konsequenzen besser einschätzen zu können.

Sehr geeignet für die Verbesserung der transatlantischen Zusammenarbeit 4 von 5 Sternen

Verstehen sich Deutsche und Amerikaner? Meine Antwort lautet: „nur bedingt, weil bestimmte Eigenarten der Partner nicht bekannt sind.“ Das Buch hilft allerdings sehr dabei, die Hürden und Fallen zu erkennen und möglichst zu meistern oder zu meiden.

An vielen Beispielen, die sich an der realistischen Organisationsstruktur großer Firmen und deren Leitung orientieren, arbeitet John Magee die unterschiedliche Denkweise der Gesellschaften diesseits und jenseits des Atlantiks sehr deutlich heraus, aber auch den großen Einfluss, den Personen mit ihren Eigenarten und unterschiedlichen Charakteren auf den Erfolg oder Misserfolg eines Mergers nehmen können. Aus meiner persönlichen Sicht – ich war in einen Merger eingebunden – bringen Inhalt, Darstellung und Aufbau des Buches eine große Erfahrung des Autors bei der Begleitung von Firmenzusammenschlüssen sehr gut zum Ausdruck.

Dieses Buch ist jedem zu empfehlen, der sich auf eine transatlantische Zusammenarbeit vorbereitet oder sich darin befindet. Es wird wesentlich dazu beitragen, die Denkweise der Amerikaner zu verstehen, Missverständnisse zu vermeiden und selber schmerzliche Erfahrungen machen zu müssen.

Aus der Praxis für die Praxis – 5 von 5 Sternen

Gibt es tatsächlich kulturelle Unterschiede zwischen Deutschland und den USA, die transatlantische Zusammenarbeit erschweren? Für viele ist das schwer vorstellbar: Deutsche Manager sind mit Bonanza, Bob Dylan, Humphrey Bogart, Salinger und Kerouac aufgewachsen, sie haben sich von Kindsbeinen an mit ‚amerikanischer Kultur‘ beschäftigt. Und in ihrer Ausbildung haben sie sich ausführlich mit verschiedenen ‚Harvard-Konzepten‘ und anderen Segnungen des amerikanischen Managements beschäftigt. Für kaum eine fremde Kultur verfügen sie über mehr Vorerfahrungen, wenn sie im Beruf ‚interkulturell‘ tätig werden müssen.

Es klingt also eher ‚ketzerisch‘, wenn John Magee fragt ‚Verstehen sich Deutsche und Amerikaner?’Doch in seinem Buch widerlegt er die gängige Annahme, dass die deutsch-amerikanische Zusammenarbeit in Unternehmen problemlos verliefe, am Beispiel einer Unternehmensfusion gründlich und detailliert.

Magee weiß wovon er spricht: Seit zwanzig Jahren arbeitet er als Trainer und Berater im Feld deutsch-amerikanischer Zusammenarbeit: Erst als Trainer für das renommierte IFIM Institut für Interkulturelles Management, dann als Mitarbeiter der CDU-Bundestagsfraktion, dann für Siemens, heute als freiberuflicher Berater.

Die Summe seiner Erfahrungen präsentiert er in diesem Buch, das nicht nur durch die detaillierte Beschreibung interkultureller Unterschiede besticht, sondern durch die Einbettung dieser Unterschiede in eine ‚Story‘ auch sehr gut lesbar ist:

Hier werden keine abstrakten ‚Do and don’t‘-Listen präsentiert, sondern die Herausforderungen nachvollziehbar beschrieben, denen sich deutsche wie amerikanische Manager stellen müssen, die deutsch-amerikanische Unternehmen oder Projekte zum Erfolg führen müssen!

Gewarnt sei allerdings vor einer Illusion: Die Lektüre des Buches befähigt den Leser noch nicht, deutsch-amerikanische Kooperationen in Unternehmen eigenständig erfolgreich zu gestalten. Es liefert ihm eher Argumente dafür, sich selbst und seine Vorgesetzten davon zu überzeugen, dass der Erfolg wahrscheinlicher wird, wenn vorab und begleitend ein wenig Geld in Training und Beratung investiert wird, um die von Magee beschriebenen erheblichen Kulturunterschiede erfolgreich zu überbrücken und mögliche interkulturelle Synergien zu realisieren.

Obwohl wir doch alle mit Bonanza, Bogart und Dylan aufgewachsen sind!

Unentbehrlich in allen Situationen, in denen Deutsche und Amerikaner zusammenarbeiten ! – 5 von 5 Sternen

Als Management-Berater und Unternehmensanalyst arbeite ich sehr häufig im interkulturellen Bereich mit Europäern und Amerikanern zusammen. Natürlich gab es in meiner fast 20-jährigen Erfahrung viele Situationen, in denen gemeinsame Projekte nicht wie geplant zum Ziel führten; in fast allen Fällen war daran das mangelhafte gegenseitige Verständnis schuld.

Die Frage, die John Magee in seinem Buchtitel stellt, kann ich deshalb nur mit „meistens nicht“ beantworten. Und damit wird klar, wie wertvoll dieses Buch ist, vor allem in der Praxis.

Während ähnliche Bücher zu diesem Thema theoretisch Unterschiede zwischen der Europäischen und US-amerikanischen Kultur herausstellen, bietet John Magee praktische Informationen und Ratschläge, die sofort in die Tat umgesetzt werden können.

Die vielen Beispiele bestätigen, wie viel Erfahrung Herr Magee mit dem Thema hat; er ist einer der wenigen Fachleute, die wirklich von sich behaupten können, Deutsch-Amerikaner oder Amerika-Deutscher zu sein. In vielen persönlichen Kontakten hat mich John immer wieder mit Detailkenntnissen der Deutschen überrascht, die eigentlich nur Menschen wissen können, die in Deutschland geboren und aufgewachsen sind.

Zusammenfassend kann ich dieses Buch uneingeschränkt jedem empfehlen, der darauf an- gewiesen ist, daß sich Deutsche und Amerikaner verstehen, sei es in gemeinsamen Projekten oder in einer M&A-Situation, wenn z.B. ein Deutsches und ein US-Unternehmen plötzlich eng zusammenarbeiten müssen.

Und neben der fachlichen Argumentation: es ist ein Genuß, John Magee’s Schreibstil zu lesen !

Komplexes Thema veständlich beschrieben – 5 von 5 Sternen

Als ‚Betroffener‘ eines deutsch-amerikanischen Unternehmens suche ich nach Informationen und Vorgehensweisen, um in diesem Umfeld erfolgreich operieren zu können. Interkulturelle Zusammenarbeit zwischen Amerikanern und Deutschen ist nicht nur erlernbares Handeln wie z.B. Schauspielkunst, sondern basiert auf intellektuellem Verstehen der Bedürfnisse und des sozialen Umfelds der anderen Partei.Für Führungskräfte und Mitarbeiter deutsch-amerikanischer Unternehmen ist es ein klarer Wettbewerbsvorteil die kulturelle „Festverdrahtung“ der anderen Seite zu verstehen, zu tolerieren und im täglichen Kampf um den Kunden als Wettbewerbsvorteil zu nutzen.

John Otto Magee zeigt eine top-down Methodik auf, dieses Ziel zu erreichen. Die Einbindung der beteiligten Führungspositionen wird anhand eines ‚fiktiven Workshops‘ lebhaft beschrieben und die Interaktion der einzelnen Funktionen kurz angerissen. Leider ist das Buch viel zu kurz, um alle Aspekte möglicher interkultureller Erfolgsfaktoren eines solchen Joint Ventures aufzuzeigen.

Die Form eines Erlebnisberichtes hat mir persönlich gefallen, ist leicht zu lesen und unterscheidet sich wohltuend von belehrenden, teilweise besserwisserischen und knochentrockenen Abhandlungen zu ähnlichen Themen.

Guter Einstieg in dieses doch recht komplexes Thema.

Trifft in vielem den Nagel auf den Kopf – 4 von 5 Sternen

Als Deutscher, der seit vielen Jahren in den USA lebt und taeglich mit Geschaeftsleuten von beiden Seiten des Atlantiks zu tun hat, kann ich die in diesem Buch beschriebenen, kulturellen Unterschiede zwischen Deutschen und Amerikanern nur bestaetigen.

Besonders treffend finde ich dabei die Unterschiede zwischen einer Fuehrung qua Auftrag und einer solchen per Befehl, welche ich schon vor vielen Jahren beim Militaer kennengelernt habe und welche hier treffend am Beispiel Fussball vs. Football illustriert wird.

Treffend dargestellt sind auch die Unterschiede bei der Ausrichtung der Produktgestaltung und beim Abstellen auf Qualitaet oder Preis sowie die unterschiedliche Haltung zur Sprache des jeweils anderen.

Weniger gefallen hat mir die teilweise enge Ausrichtung auf die spezifischen Probleme der herstellenden Industrie und auch die gewaehlte Darstellungsform als Wirtschaftsroman liegt mir nicht besonders, aber das ist eine Frage des persoenlichen Geschmackes.

Alles in allem ein empfehlenswertes Buch fuer den, der sich mit den kulturellen Hindernissen einer deutsch-amerikanischen Firmenzusammenfuehrung zu befassen hat.