Nutzen – Menschen


Fünf clips. Fünf min.

Sechs Gruppen

Es gibt sechs Gruppen, deren Erfolg davon abhängt, daß sie den Einfluss von nationaler Kultur auf die Zusammenarbeit verstehen:

Obere Führungskräfte. Sie treffen wichtige Entscheidungen. Sie müssen diese richtig treffen.

Leiter globaler Teams. Sie setzen diese Entscheidungen um. Sie müssen effektiv umsetzen.

Long-term delegates. Sie bauen die Brücke zwischen den zwei Kulturen. Sie müssen stabile Brücken bauen.

Fachexperten – die subject area experts. Sie sorgen für den Wissenstransfer. Sie müssen ihr Knowhow klar und verständlich vermitteln.

Kollegen, die zwar in der heimischen Kultur leben und arbeiten, die aber mit Kollegen aus der anderen Kultur zusammenarbeiten. Sie bilden das Fundament globaler Organisationen. Das Fundament muß grundsolide sein.

Zentrale Funktionen. Sie unterstützen obige fünf Gruppen.

Die dritte Erlärung

Mißverständnisse. Ärger. Spannung. Sie sind oft dabei, wenn Deutsche und Amerikaner zusammenarbeiten. Wenn die zwei Kulturen versuchen, sich die Probleme zu erklären, führen sie diese auf eine von zwei Ursachen zurück.

Die andere Seite ist entweder unwillig oder unfähig. Unwillig. Stur. Stolz. „Sie wollen sich immer durchsetzen.“ Oder unfähig. Nicht fähig. Nicht kompetent. „Sie arbeiten, wie wir vor zehn Jahr arbeiteten.“ Manchmal stempelt man die andere Seite sogar als beides ab: unwillig und unfähig.

Selten kommen Amerikaner und Deutsche auf eine dritte Erklärung: daß die andere Kultur genauso willig, genauso fähig ist, jedoch einen anderen Ansatz hat, einfach anders denkt und handelt.

Da dieser andere Ansatz nicht familiär ist, wird sie nicht als Ursache der Probleme vermutet.

Drei Fragen

Bei den Unterschieden widmen wir uns drei Fragen. Unsere Antworten auf diese Fragen entscheiden darüber, ob die Zusammenarbeit zwischen Amerikanern und Deutschen gelingt oder scheitert.

Die erste Frage lautet: Wo unterschieden wir uns im Denken, daher im Handeln? Unterscheide im Sinne von Logiken, Ansätzen, Methoden, Überzeugungen.

Die zweite Frage lautet: Welche Auswirkungen – welchen Einfluss – haben die Unterschiede auf unsere Zusammenarbeit?

Die dritte Frage lautet: Wie minimieren die Probleme – also diese antizipieren, diese vorbeugen, und gleichzeitig die Chancen wahrnehmen – d.h. die inhärenten Stärken unserer Vorgehensweisen kombinieren?

Drei Gespräche

Wir leiten Sie bei drei kritischen Gesprächen an:

Das erste Gespräch führen Sie mit sich selbst, seitdem Sie denken. Das Gespräch sollten Sie explizit, bewußt und strukturiert führen. Es ist Selbstreflektion: „Wie denke, daher handle ich, als Deutscher oder als Amerikaner?“

Das zweite Gespräch ist mit Kollegen in derselben Kultur. Deutsch-zu-Deutsch. Amerikaner-zu-Amerikaner. Initiieren Sie das Gespräch. Es sollte strukturiert sein. Es ist Mit-Selbstreflektion: „Wie denken und handeln wir, als Deutsche oder als Amerikaner?“

Das dritte Gespräch ist mit Kollegen auf bzw. von der anderen Seite des Atlantiks. Deutsche-zu-Amerikanern. Initiieren Sie das Gespräch. Es sollte strukturiert sein. Es ist ein Austausch der Perspektiven: „Wie denken und handeln wir unterschiedlich, als Deutsche oder als Amerikaner?“

Dreifach hilfreich

Wir wollen drei Dinge erreichen. Drei Dinge, die hilfreich sind:

Erstens bieten wir bestmögliche Antworten auf folgende drei Fragen: Wo unterschieden wir uns im Denken, daher im Handeln? Mit welchen Auswirkungen – also mit welchem Einfluss – auf unsere Zusammenarbeit? Wie können wir Probleme vorbeugen, gleichzeitig Chancen wahrnehmen?

Zweitens etablieren wir ein Forum, in dem sich die Menschen näher kennenlernen, in dem sie diskutieren, debattieren, austauschen, sich gegenseitig tiefer und breiter verstehen.

Drittens stellen wir Übungen zur Verfügung – eine Art Anleitung, wie man das neugewonnene Verständnis anwenden kann, bei konkreten Situationen, in der täglichen Zusammenarbeit.

Denn das übergeordnete Ziel ist effektive Zusammenarbeit zwischen Deutschen und Amerikanern.